Ein lebendiges nachbarschaftliches Miteinander

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Studierende der Immobilienwirtschaft ließen sich von Caritas-Quartiersmanager Kristopher Kroll (links) den Klostergarten Kevelaer als gelungenes Beispiel für ein lebendiges Mehrgenerationen-Wohnviertel zeigen. Foto: C. Saat

Weit über die Stadtgrenzen von Kevelaer hinaus gilt der Klostergarten als Musterbeispiel für die gelungene Entwicklung eines lebendigen Mehrgenerationen-Wohnquartiers. Daher besuchten nun Studierende der Immobilienwirtschaft von der Hochschule Holzminden den Klostergarten.

Die jungen Leute ließen sich von Caritas-Quartiersmanager Kristopher Kroll und Mieterbetreuerin Sabine Schalnas erläutern, wie das Zusammenleben der Menschen dort funktioniert.

Über 300 Menschen aller Altersklassen wohnen, leben und arbeiten im Klostergarten zusammen, angefangen von den Kleinsten in der U3-Spielgruppe Vergissmeinnicht und der Sonnenblumengruppe bis hin zu den ältesten Klostergärtnern im Clemens-Haus, in den Demenz-Wohngemeinschaften und in den barrierefreien Wohnungen.

Begleitet wurden die Studierenden von ihrer Dozentin Professor Susanne Ertle-Straub und von Max Eiting von soleo, einem Kevelaerer Beratungsunternehmen für Sozial und Gesundheitsimmobilien. „Die Studieren haben die Aufgabe, ein Wohnquartier auf einem freien Grundstück zu planen“, berichtete Max Eiting. Hierfür sei der Klostergarten, ebenso wie der Marienpark in Straelen, das ideale Anschauungsobjekt.

„Beim Rundgang durch den Klostergarten haben wir davon berichtet, wie wir durch verschiedene bauliche Maßnahmen ein lebendiges nachbarschaftliches Miteinander ermöglichen“, erklärte Quartiersmanager Kristopher Kroll. Zugleich sorge die Einbettung des Hotels und des Mehrgenerationenhauses für zusätzliche Kontakte mit Menschen außerhalb des Wohnquartiers.

Für die vorbildliche städtebauliche Gestaltung war der Klostergarten bereits 2012 in Düsseldorf mit den Landespreis für Architektur ausgezeichnet worden.

Autor: KB Digital

soleo* Kongress 2019

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Der soleo*-Kongress startete wie geplant ca 180 Teilnehmern aus verschiedenen Sektoren und Branchen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft. Vertreter von Trägerverbänden und Betreibern aus der freien Wohlfahrtspflege wie aus der privaten Pflegewirtschaft verfolgten die Expertenvorträge ebenso interessiert wie Vertreter von Investoren, Banken, Versicherungen und dem Bauwesen.

Die Entwicklungen in der Bauwirtschaft mit weiter steigenden Grundstückspreisen und Baukosten werden als wichtige Indizien für die Realisierung von Bauvorhaben  in Ballungszentren und auch in ländlichen Regionen dargestellt. Oft stehen Grundstückspreise und Baukosten einer Realisierung  bedingt durch  das stark reglementierte Sozialsystem bezogen auf Refinanzierungslogiken entgegen.

Der Fokus richtete sich in dem Fachaustausch im Weiteren auf ein systematisches und werterhaltendes Immobilienmanagement, womit  der Lebenszyklus insbesondere in der Nutzungsphase von Bestandsimmobilien wesentlich verlängert werden kann. Diesem Aspekt wurde zunehmende Bedeutung beigemessen, aufgrund der o.g. engen wirtschaftlichen Spielräume.

Chancen  durch  neue Wohn- und Betreuungskonzepte machten Mut zur  Innovation, insbesondere in Verbindung mit dem Nachweis wachsender Nachfrage. Visionen  im Hinblick auf kommende digitale und technische Errungenschaften weckten Neugier auf Wohnen und Leben in der Zukunft.

Die Expertisen zu den drängenden aktuellen Herausforderungen wie bedarfsgerechte Versorgungssysteme und Fachkräftegewinnung zeigten im weiteren Kongressverlauf nicht nur die Problemfelder auf sondern auch Lösungsansätze und Lösungswege. Der Moderator Tom Hegermann  forderte  die Experten aus Wissenschaft und Politik zum “Klartext” heraus,  so dass Sachverhalte und Perspektiven kritisch und kontrovers hinterfragt und auf den Punkt gebracht wurden. Das Feedback der Teilnehmer zum Verlauf insbesondere zu den vermittelten Inhalten war überaus positiv, so dass soleo* annehmen darf, die Erwartungen der Gäste erfüllt zu haben. Diese positive Resonanz ist Ansporn und Maßstab für den soleo*-Kongress 2020.

 

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