Aktuelles

soleo* Praxisseminar 2019

Hier finden Sie das Anmeldeformular: KÖLNMÜNSTER

Füllen Sie bitte das PDF-Dokument aus und schicken Sie es an Frau Angelika Zielke (angelika.zielke@soleo-gmbh.de) mit dem Betreff “Praxisseminar”


Das Land Baden-Württemberg fördert die Weiterentwicklung der Pflegestruktur mit insgesamt 7,6 Millionen Euro bereit.

Das Förderprogramm ist auf die „Solitäre Kurzzeitpflege“ ausgerichtet. „Angebote der Kurzzeitpflege sind stark nachgefragt und werden auch in Zukunft immer wichtiger. Kurzzeitpflege trägt dazu bei, Menschen in der häufig sehr anstrengenden häuslichen Pflege zu entlasten und zu stärken. Es braucht eine breite Palette vielfältiger, klug miteinander vernetzter Angebote und Strukturen.” so Minister Lucha. 2,7 Millionen Euro werden in 2019 an die ersten drei Einrichtungen in Bruchsal, Wertheim und Bad Schönborn für die Schaffung von insgesamt 55 Plätzen  fließen. Die Notwendigkeit  einer Stärkung und Weiterentwicklung der Kurzzeitpflegeangebote wird von allen Partnern der Landesinitiative “Aktionsbündnis Kurzzeitpflege” gesehen. Dies gilt besonders für aktivierend und rehabilitativ ausgerichtete Angebote, die nach einem Krankenhausaufenthalt die gesundheitliche Situation stabilisieren. Das Förderprogramm richtet sich somit vorrangig an Einrichtungen, die qualitativ anspruchsvolle therapeutische und rehabilitativ ausgerichtete Konzeptionen in die Praxis umsetzen wollen. Der Sozialminister sieht das aktuelle Förderprogramm als Beginn einer langfristigen Bemühung: “Wir werden gemeinsam mit allen Beteiligten weiter hart daran arbeiten, dass pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige ein erstklassiges, bedarfsgerechtes Angebot an Unterstützungs- und Versorgungsstrukturen in Baden-Württemberg erhalten.“

Weitere Informationen


Pflege Report 2019

Im Ergebnis stellt die aktuelle Analyse des Wissenschaftlichen Instituts (WIdO) der AOK folgende Gleichung bis 2030 bzw. 2050 auf:

Steigende Pflegebedürftigkeit = steigender Personalbedarf = steigende Kosten

Wobei deutlich wird, dass die Entwicklung der Pflegebedürftigkeit in den Bundesländern sehr unterschiedlich verlaufen wird. Die Lösung wird in einem breiten gesellschaftlichen Diskurs gesehen zur Gestaltung der Versorgung, der Steuerung der Inanspruchnahme von Leistungen wie deren Finanzierung: „In Anbetracht des vorhandenen Personalengpasses und mit Blick auf die endlichen Finanzierungsoptionen der Pflege brauchen wir einen breiten gesellschaftlichen Diskurs, wie wir Pflege gestalten wollen“.

Die Studie finden sie hier:


soleo* begleitet Absolventen

Wir engagieren uns gerne an Hochschulen, die auch unsere Themen behandeln. Uns ist der Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis wichtig. Genauso sind die Hochschulen am Input aus der Praxis interessiert. Gestern wurden an der HAWK – Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst zwei von der soleo* betreute Abschlußarbeiten in Kolloquien präsentiert und mit guten bzw. sehr guten Zensuren bewertet worden. Eine Bachelorthesis befasste sich mit der Fragestellung: “Immobilienmanagement einer stationären Pflegeeinrichtung”, eine Masterthesis mit dem Thema: “Auswirkungen der aktuellen Landesheimgesetze auf die Versorgung mit Pflegeplätzen in Baden-Württemberg” Wir freuen uns über den Erfolg und gratulieren den neuen Absolventen!


Steigender Bedarf an kleineren, altersgerechten Sozialwohnungen

Eine aktuelle Studie des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zeigt die Wohnkostenbelastung von  Seniorenhaushalten auf. In der Zusammenfassung stellen die Autoren folgende Aspekte heraus:

  • Untersucht wird  die Entwicklung der Wohnkostenbelastung von Haushalten mit einer Referenzperson ab 65 Jahren in Deutschland seit 1996 .
  • Vor allem Mieterhaushalte sind von der starken Zunahme dieser Kosten betroffen.
  • Im Ergebnis hat sich in dieser Altersgruppe der Anteil der Mieterhaushalte, die eine Mietbelastungsquote (einschließlich aller Nebenkosten) von mehr als 30 Prozent aufweisen, von 38 Prozent auf 63 Prozent im Jahr 2016 stark erhöht.
  • Je niedriger das Haushaltsnettoeinkommen ist, desto höher ist die Mietbelastungsquote.
  • Auch Alleinlebende weisen eine überdurchschnittliche Mietbelastung auf.
  • Gleichzeitig ist die Zahl der Eigentümerhaushalte unter den älteren Personen mit höheren Einkommen gestiegen, wobei deren Wohnkosten relativ gering im Vergleich zu denen von MieterInnen ausfallen.
  • In Deutschland ist es damit zu einer doppelten Polarisierung bei älteren Menschen gekommen:
    • Einerseits findet eine Ausdifferenzierung nach Eigentumsform (Miete vs. Eigentum) statt und
    • gleichzeitig ist die Wohnkostenbelastung gerade bei Mieterhaushalten stark gestiegen.
  • Die Politik ist daher gefordert, neben Verbesserungen beim Wohngeld auch die Förderung des sozialen Wohnungsbaus im Hinblick auf die Bedürfnisse insbesondere einkommensschwacher älterer MieterInnen anzupassen

Die Ergebnisse im Detail sind dem  DIW Wochenbericht Nr. 27/2019  zu entnehmen: hier