Aktuelles


ASO Alteneinrichtung der Stadt Oberhausen

Die ASO Alteneinrichtung der Stadt Oberhausen errichtet aktuell einen Ersatzneubau mit 80 Pflegeplätzen, natürlich bei einer 100 %igen Einzelzimmerquote. Sämtliche Bewohnerzimmer sind rollstuhlgerecht geplant. Das Gebäude besteht aus insgesamt drei Gebäudeflügeln und jeweils drei Geschossen (Erdgeschoss-, 1. und 2. Obergeschoss). Es wird ein Wohngruppenkonzept mit jeweils 10 Bewohnern umgesetzt. Zu jeder Wohngruppe gehören jeweils ein Gemeinschaftsraum, ein Wohnraum sowie eine Gemeinschaftsküche.

Der Rohbau der ersten beiden Gebüdeflügel ist bereits abgeschlossen. Hier werden derzeit die Fenster- und Dachabdichtungsarbeiten ausgeführt. Im Inneren wurde schon mit den ersten Installationen begonnen. Die Bewohnerbäder wurden als Fertigbäder vorgefertigt und bereits in das Bauwerk eingebracht. Der Rohbau des dritten Gebäudeflügels erfolgt ebenfalls derzeit planmäßig. Die Arbeiten befinden sich im vorgesehenen Terminplan, welcher eine Fertigstellung im Sommer 2021 vorsieht. 

Die soleo* GmbH unterstütz den Bauherrn aktuell im Rahmen der Bauausführung mit den erforderlichen Projektsteuerungsleistungen.


Ersatzneubau „Haus Elisabeth“ in Bonn „ungeändert“ beschlossen!

Der Ausschuss für Soziales, Migration, Gesundheit und Wohnen der Bundesstadt Bonn hat am Abend des 11.02.2020 in öffentlicher Sitzung unseren Entwurf und das inhaltliche Konzept der Seniorenzentren Bonn als Betreiber einstimmig beschlossen. 

Unsere Sachverständige für Barrierefreies Planen und Bauen, Architektin Golineh Lorenz, erläuterte anschaulich ihren architektonischen Entwurf, sodass die Ausschussmitglieder einen bildhaften Eindruck der Planung bekamen. 

Der Betriebsleiter der Seniorenzentren der Bundesstadt Bonn, Herr Marc Biedinger, konnte die Fragen des Ausschusses zu Wirtschaftlichkeit und Betrieb ausführlich beantworten. 

Wir sind glücklich und stolz mit unserer Erfahrung und unserem Wissen die Zustimmung für die Planung von einem kompetenten Gremium, wie es der Ausschuss für Soziales, Migration, Gesundheit und Wohnen der Bundesstadt Bonn darstellt, erhalten zu haben. 


Der zentrale Immobilienausschuß (ZIA) ist der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft und stellt sein Frühjahrsguachten 2020 vor, das an Marco Wanderwitz-Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesministeriums des Innern, Bau und Heimat überreicht wird

Im Rahmen der Prognosen zu Wohn-, Unternehmens-, Hotel- und Einzelhandesimmobilien wird festgestellt, dass mit dem Betreuten Wohnenalternative Wohnformen im Alter in den Fokus rücken. Konkret heißt es in der Pressemitteilung vom 11.02.2020 hierzu:

Aktuell sind rund 7.000 Wohnanlagen für Betreutes Wohnen unterschiedlichster Klassifizierungen mit etwa 300.000 Wohnungen in Deutschland vorhanden, zusätzlich umfasst die Projektpipline rund 600 in Bau befindliche sowie projektierte Wohnanlagen. 85 Prozent der Wohnanlagen sind klein und verfügen über maximal 80 Wohneinheiten, wobei die mittlere Einrichtungsgröße bei 44 Wohneinheiten liegt. Im Schnitt verfügen die Wohneinheiten über 45 Quadratmeter Wohnfläche. Das Gesamtgeld setzt sich aus einer klassichen Kaltmiete zuzüglich Nebenkosten, die durchschnittlich bei 9,00 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche liegen, sowie einer Servicepauschale (durchschnittlich 60 Euro ohne Verpflegung) in Abhängigkeit vom Servicekonzept zusammen. Nicht zuletzt aufgrund der allgemeinen politischen Unsicherheit bei Investitionen in stationären Pflegeeinrichtungen konnten über die vergangenen hinweg steigende Transaktionsvolumina im Betreuten Wohnen festgestellt werden, die im Jahr 2019 je nach Berechnung zwischen 470 Millionen und rund 700 Millionen Euro liegen. Die Bedarfsquote wird von verschiedenen Analysten laut des Gutachtens zwischen 2,5 -5% angegeben mit starkenregionalen Schwankungen. Im Ergebnis wird von einer Bedarfsquote im Mittel bundesweit von 4,5 % der Bevölkerung 65 plus ausgegangen.

Das Gutachten und weitere Informationen erhalten Sie hier


Pflege im Quartier- statt Ausbau stationärer Pflege in Sachsen-Anhalt

Im Land Sachsen-Anhalt hat das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration eine Initiative ergriffen, um Kommunen bei der Einrichtung von Angeboten unterstützen, die darauf abzielen, Pflegebedürftige möglichst umfassend an ihrem angestammten Wohnort zu betreuen.

Ziel ist es, in der ambulanten Pflege bedarfsgerechte, kleinteilige Versorgungsangebote vor Ort entstehen zu lassen, um den hohen Zuwachsraten von stationär Versorgten entgegenzuwirken und pflegende Angehörige zu entlasten. Aktuell werden in Sachsen-Anhalt 73 Prozent der Pflegebedürftigen zu Hause betreut.

Unter dem Motto “Pflege im Quartier” wird die Beratungsstelle zur kommunalen Quartiersentwicklung (Beqisa) ihre Arbeit aufnehmen. Träger ist der Magdeburger Verein Prävention im Alter (PIA), der auf drei Jahre einen Zuschuss in Höhe von 660.000 Euro erhält.

Zentrale Aufgaben der Beratungsstelle “Beqisa” sind Information, Beratung und Förderung des Austauschs der unterschiedlichen Akteure wie Kommunen, Seniorenvertretungen, Wohnungswirtschaft sowie die Anbieter von Pflegedienstleistungen. Die wissenschaftliche Begleitung übernimmt das Institut für gerontologische Forschung.

Weitere Informationen finden Sie hier