Aktuelles


Am 23.07.2019 wurde der Landesrahmenvertrag zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes in NRW unterzeichnet

Die Grundlagen für die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes stehen in NRW mit Unterzeichnung des neuen Landesrahmenvertrages gem § 131 SGB IX fest. Mit dem Vertrag ist die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen weiter gestärkt worden. Das Verfahren und die Standards zur Erbringung und Vergütung von Unterstützungsleistungen sind zwischen den Vertragspartnern vereinbart worden.

Eine neue Vereinbarung war notwendig geworden, weil zum 1. Januar 2020 die Reform der Eingliederungshilfe als dritte Stufe des Bundesteilhabegesetzes in Kraft tritt. Hintergrund des Gesetzes ist die UN-Behindertenrechtskonvention, die als Ziele mehr Selbstbestimmung und Teilhabe sowie das Recht auf individuelle Leistungen für Menschen mit Behinderungen in den Mittelpunkt stellt. Dem Ziel wird mit dem Vertrag entsprochen. Unabhängig der Wohnform wird der Unterstützungsbedarf für Menschen mit Behinderungen künftig individuell ermittelt und nach einem einheitlichen System erbracht und finanziert. Insbesondere für Menschen, die in bisherigen Wohneinrichtungen leben und unterstützt werden, soll dies einen Zugewinn an Selbstbestimmung und eine stärker am individuellen Bedarf und Wunsch ausgerichtete Leistung bringen. Weitere Neuerungen sind die Regelungen zu Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitsprüfungen beispielsweise in Werkstätten, die einem besseren Schutz der leistungsberechtigten Menschen mit Behinderungen dienen.

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Projektentwicklung – Quartier Benninghof

Das Ziel der Projektentwicklung ist wie folgt formuliert:Entwicklung eines innovativen und tragfähigen Gesamtkonzeptes für das Areal zur Realisierung eines „Quartiers Benninghof“, in dem alte und junge Menschen respektvoll und achtsam, individuell und solidarisch unter Einsatz ihrer jeweiligen Talente im guten Miteinander wohnen, leben und arbeiten. Zur Zielerreichung werden auf dem Areal Wohn-, Betreuungs-, Pflege- und Therapieangebote entwickelt für Menschen mit Pflegebedarf und für junge Menschen im Rahmen von Bildung und Erziehung.


Martha-Grillo, Oberhausen

Die Bauarbeiten in Oberhausen schreiten planmäßig weiter voran.


Miteinander und nicht allein!

“Miteinander und nicht allein!” unter diesem Leitgedanken fördert das MAGS NRW Projekte, die Pflegeeinrichtungen zu Ankerpunkten im Quartier machen mit dem Ziel, gegen die Einsamkeit Menschen in der Nachbarschaft in Kontakt zu bringen.


Über das Förderprogramm werden Personal- und Sachkosten finanziert, sofern die Antragsteller folgende Voraussetzungen erfüllen:

Die Antragstellerin/der Antragsteller erklärt, dass

8.1 mit der Maßnahme noch nicht begonnen wurde und auch vor Bekanntgabe des Zuwendungsbescheides nicht begonnen wird; als Vorhabenbeginn ist grundsätzlich der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrages zu werten,

8.2 sie/er zum Vorsteuerabzug nicht berechtigt / berechtigt ist und dies bei Berechnung der Gesamtkosten (Nr. 4.1) berücksichtigt hat (Preise ohne Umsatzsteuer),

8.3 die in diesem Antrag (einschl. Antragsunterlagen) gemachten Angaben vollständig und richtig sind.

8.4 sie/er Träger vollstationärer oder teilstationärer Einrichtungen im Sinne des § 71 Absatz 2 SGB XI ist und über einen Gesamtversorgungsvertrag gemäß § 72 Absatz 2 SGB XI verfügt oder beabsichtigt, diesen mit den Landesverbänden der Pflegekassen abzuschließen.

Detailinformationen erhalten Sie unter https://www.mags.nrw/miteinander